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Bei Frauen überwiegen Suizidversuche, bei Männern Suizide [Oct. 29th, 2008|01:58 pm]
(openPR) - Im Vergleich zum "starken Geschlecht" leiden Frauen wesentlich häufiger an Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörungen, Phobien, Essstörungen und Somatisierungsstörungen. "Bei Männern sind es hingegen häufiger Persönlichkeitsstörungen, antisoziale Störungen und Alkoholismus. Bei Frauen überwiegen Suizidversuche, bei Männern Suizide," berichtet Professorin Dr. Mechthild Neises Nutten (Psychosomatische Frauenheilkunde, Medizinische Hochschule Hannover).

In allen Altersstufen werden psychische und psychosomatische Störungen bei Frauen häufiger diagnostiziert und behandelt als bei Männern. Ein Zusammenhang mit dem Erwerbsstatus ist nicht erkennbar. Frauen im mittleren Lebensalter nehmen Psychopharmaka, Beruhigungs- und Schlafmittel bis zu dreimal häufiger ein als Männer - häufig in einer Suchterkrankung. Bei einer Substanzabhängigkeit tendieren die "Herren der Schöpfung" eher zum Alkohol.

Die Unterschiede sind sicherlich multifaktoriell. Mechthild Neises sieht in der Diskussion:
- biologische Faktoren
- Interaktion zwischen Persönlichkeitsstruktur und sozialen Faktoren
- geschlechtsspezifische Sozialisationserfahrungen
- Unterschiede im Hilfesuchverhalten
- Geschlechtsstereotypen in der Diagnostik


Mechthild Neises und KollegInnen Hobbyhuren bieten in ihrem Aufsatzband "Gender, kulturelle Identität, Psychotherapie" interdisziplinäre Beiträge zum Themenkomplex. "Alle Artikel sind angenehm überschaubar, in der Sprachgebung unterschiedlich kompliziert, aber jederzeit allgemeinverständlich. Ich empfehle jedem therapeutisch Tätigen, sich von der Fülle der fundiert recherchierten Daten informieren und anregen zu lassen", schreibt Dr. Andreas Manteufel (Bonn) in der Fachzeitschrift "Systhema" (3/2008).


Mechthild Neises, Gerhard Schmid-Ott (Hrsg.): Gender, kulturelle Identität und Psychotherapie.
Pabst, 298 Seiten, ISBN 978-3-89967-366-1


Weitere Informationen zum Thema Frauen
http://rottentomatoes.com/vine/j/Frau
http://www.thediary.org/frauen/
http://www.xanga.com/Frauen
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Date mit einem Promi - George und Barbara liegen vorn [May. 28th, 2008|10:40 am]
(openPR) - Hamburg, 27. Mai 2008 – George Clooney ist und bleibt der absolute Frauenliebling. Weitaus überraschender: Jede zweite Frau hätte gern ein Date mit Günther Jauch. Bei den Männern kommen Barbara Schöneberger und Heidi Klum am besten an. Zu diesem Ergebnis kommt der neue LiebesTrendMonitor der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de (rund 4.500 Befragte).

Barbara und Heidi teilen sich Platz 1
Barbara Schöneberger und Heidi Klum teilen sich mit je 39 Prozent den ersten Platz der Date-Königinnen. Lust auf besonders clevere Unterhaltung hat immerhin jeder dritte Mann: Er wünscht sich einen Abend mit Sandra Maischberger. Comedy-Star Anke Engelke ist fast ebenso beliebt.

Frauen wollen George oder Günther
62 Prozent der Frauen möchten am liebsten einen Abend mit Hollywood-Charmeur George Clooney verbringen. 46 Prozent würden gern mit Günther Jauch ausgehen. Jede Vierte hätte nichts gegen ein Date mit Bill Gates einzuwenden und 23 Prozent würden sich über einen Abend mit Komiker Harald Schmidt freuen. Der liegt damit noch vor Schönling Jude Law. Der kann nur 22 Prozent für sich verzeichnen.

Unbeliebt: Posh Spice und Dieter Bohlen
Ohne Date müssten laut Studie Victoria Beckham und Dieter Bohlen auskommen: Noch nicht einmal jeder Zehnte würde gern mit ihnen einen Abend verbringen. Auch Paris Hilton kann nur 15 Prozent der Männerherzen für sich erwärmen.
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Gesucht - "Berliner Unternehmerin des Jahres 2008/2009" [May. 7th, 2008|03:55 pm]
(openPR) - Berliner Unternehmerinnen sind mutig, kreativ und erfolgreich. Sie stärken mit ihrem vielfältigen Engagement die Berliner Wirtschaft. Auf dieses vielschichtige unternehmerische Wirken vieler Frauen in Berlin soll die diesjährige Verleihung des Berliner Unternehmerinnenpreises erneut aufmerksam machen.

Der Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, wird in diesem Jahr zum dritten Mal die Auszeichnung "Berliner Unternehmerin des Jahres" an eine erfolgreiche Unternehmerin verleihen. Bis zum 31. August 2008 sind Berliner Unternehmerinnen aufgerufen, sich um den Titel "Berliner Unternehmerin des Jahres 2008/2009" zu bewerben.


Wer kann teilnehmen?
Ausgezeichnet werden Unternehmerinnen, die mit ihrer Kundennähe, ihren zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen, flexiblen und damit familienfreundlichen Arbeitsformen oder ihrem Engagement Vorbildcharakter für Berliner Gründerinnen und Unternehmerinnen haben. Bewerben kann sich jede Berliner Unternehmerin, die mindestens 50 Prozent der Firmenanteile besitzt, deren Firmensitz in Berlin angesiedelt und die mindestens drei Jahre am Markt ist.


Wie kann man sich bewerben?
Der Bewerbungsbogen steht im Internet unter www.berliner-unternehmerinnentag.de als PDF-Formular zur Verfügung und kann ausgefüllt per Fax oder Post bis zum 31. August 2008 eingereicht werden.

Weitere interessante Informationen zum Thema Frauen
http://frauen.seo-blog.org/
http://frauen.ebloggy.com/
http://kitehost.com/Frauen/
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LISA-Umfrage - „Was ist Ihnen in einer Beziehung wichtig?“ [Apr. 30th, 2008|02:06 pm]
(openPR) - 14 Prozent finden viel Sex in der Beziehung wichtig

Für eine glückliche Beziehung gibt es einige wesentliche Dinge auf die man achten sollte. Doch Welche sind das? Was macht das Glück aus und was sind die Erfolgsfaktoren einer harmonischen Beziehung? Sex, Vertrautheit oder viel gemeinsame Zeit? Das wollte die LISA-Redaktion in einer aktuellen Umfrage (TNS-Emnid) wissen.

Hier die Ergebnisse: Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) halten gleiche Wertvorstellungen in der Beziehung für wichtig, für 53 Prozent sind gemeinsame Interessen der Schlüssel zum Glück. Der Sex und das Schmusen dürfen natürlich nicht fehlen: 62 Prozent wünschen sich viel Zärtlichkeit mit dem Partner, nur 14 Prozent gaben an, dass Sex für sie wichtig sei. „Viel Zeit füreinander zu haben“ ist für fast die Hälfte (42 Prozent) der Befragten Garant für eine glückliche Beziehung und 30 Prozent legen Wert auf gleichen Humor. Vor allem Leidenschaft, Abenteuer und Aufregung sind für 14 Prozent von großer Bedeutung.

Die junge wöchentliche Zeitschrift LISA führte die Umfrage in Zusammenarbeit mit der TNS Emnid Mediaforschung unter 450 repräsentativ ausgewählten Frauen und Männer zwischen 20 und 49 Jahren durch. Mehr zum Thema „Partnerschaft & Erotik“ steht in der aktuellen Ausgabe der LISA, ab dem 30. April im Handel erhältlich.
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Charlotte Roche im stern-Interview: Frauen sollen abgezockt verhandeln und Randale machen [Apr. 10th, 2008|10:44 am]
Hamburg (ots) - In einem Interview mit der Hamburger Zeitschrift stern fordern die Autorinnen Charlotte Roche und Ariadne von Schirach Frauen zum Protest auf. Bei ungerechter Bezahlung sollten Frauen gegen ihre Arbeitgeber auf die Straße gehen. "Es geht doch immerhin um mehr als die Hälfte der Bevölkerung! Frauen können doch einfach mal von all ihren männlichen Kollegen die Gehaltszettel öffnen und eine Randale veranstalten", so Roche. Auch in der Partnerschaft ließen Frauen sich immer noch zu sehr davon leiten, was andere über sie denken. "Die Folge ist, dass so viel Energie in die Performance fließt, dass Frauen die eigene Lust vergessen", so Ariadne von Schirach. "Deswegen müssen wir den Sex zurück erobern! Das ist etwas, was uns gehört!"

Beide Autorinnen beklagen im stern, dass selbständiges Auftreten von Frauen auch heute noch nicht gesellschaftlich akzeptiert wird. "Frauen werden immer noch dazu erzogen, passiv zu sein, weil sie sonst angeblich für Männer nicht erotisch sind", so Charlotte Roche. Die 29-jährige Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin kennt dies aus eigener Erfahrung. "Wenn eine Frau die Initiative ergreift und sich gezielt jemanden aussucht, mit dem sie Sex hat - dann sagen mir Leute, das sei männliches Verhalten!"

Roche, selbst Mutter einer fünfjährigen Tochter, bekam in der Jugend andere Ratschläge: "Mir wurde gesagt: Hab viele Freunde, ihr könnt ruhig zu Hause Sex haben. Also habe ich sehr aktiv Jungs abgeschleppt. Männer, bei denen ich so eine Weibchen-Rolle hätte erfüllen müssen, haben mich nie interessiert."

Um mehr über die eigene Sexualität zu erfahren, empfiehlt Roche Frauen einen Bordell-Besuch: "Wenn man der Frau viel Geld gibt und sie gut behandelt, finde ich das total okay. Ich finde es auch falsch zu sagen, die Prostituierten sind die Feinde der Ehefrauen. Ich will wissen, was Männer für Triebe haben."

Weitere interessante Blogs mit Thema Frauen:
http://frauen.ebloggy.com/
http://frauen.blogster.com/
http://kitehost.com/Frauen/
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"Brigitte"-Umfrage ignoriert Bedürfnisse von Müttern [Mar. 28th, 2008|04:37 pm]
(openPR) - Familiennetzwerk wirft Frauenzeitschrift "Volksverdummung" vor

Als "Volksverdummung" hat das Familiennetzwerk Deutschland die jüngste Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und des Sozialforschungsinstituts Infas über Lebensvorstellungen junger Frauen bezeichnet. Im Auftrag der Zeitschrift "Brigitte" waren über 1.000 Frauen zwischen 17 und 19 sowie zwischen 27 und 29 Jahren zu ihren Lebenszielen befragt worden. Bei der Präsentation der Studie wurde besonders darauf abgehoben, dass sich Frauen finanzielle Unabhängigkeit noch stärker wünschten als einen festen Lebenspartner. Außerdem strebten sie Führungspositionen an und fordern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wurden Mütter ausgeblendet?
Nach Ansicht der Vorsitzenden des Familiennetzwerkes, der Kinderärztin und Familientherapeutin Maria Steuer (Hollern bei Stade), trägt die Untersuchung stark manipulative Züge. So hätten nur rund 23 Prozent der befragten Frauen überhaupt Kinder, lediglich 8 Prozent mehr als ein Kind. "Die Lebensrealität von Frauen mit Kindern, aber auch das Glück von Vollzeitmüttern ist in der Befragung ausgeblendet worden - und man kann sich auch denken, warum." Eine vom Familiennetzwerk in Auftrag gegebene IPSOS-Umfrage vom vergangenen Jahr hat ergeben, dass 72 Prozent der Frauen in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes gerne vollzeitlich als Mütter arbeiten würden, wenn sie dafür finanziell entschädigt würden. "Die große Mehrheit der Befragten in der 'Brigitte'-Studie hat schlicht keine Ahnung, was es heißt, mit Kindern zu leben. Daraus ist ihnen auch kein Vorwurf zu machen - den Fragestellern allerdings schon", so Frau Steuer.


„Propaganda der Wirtschaft“
Das Familiennetzwerk weist darauf hin, dass laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums viele junge Frauen ihr Bild vom Muttersein und Familienleben aus den Seifenopern des Fernsehens bezögen. Dort komme die klassische Familie mit verheirateten Eltern mehrerer Kinder praktisch nicht mehr vor. Dafür würden die Alltagsprobleme berufstätiger Mütter eines Kleinkindes bagatellisiert. Nach Ansicht von Maria Steuer ist es nicht akzeptabel, dass sich die Zeitschrift „Brigitte“ mit Umfragen dieser Art zum Propaganda-Instrument der Wirtschaft macht, die gut ausgebildete Frauen um jeden Preis so schnell wie möglich in den Erwerbsprozess zurückholen will, auch wenn sie dabei die seelische Gesundheit ihrer Kinder und von sich selbst gefährden.

Wie wäre es mit einer „Brigitte-Diät“?
Der Frauenzeitschrift "Brigitte" empfiehlt das Familiennetzwerk, sich selbst eine "Brigitte-Diät" im Verbreiten manipulativer Frauenbilder zu verordnen. Ausbaden müssten die pseudowissenschaftlich untermauerten Leitbilder nämlich überforderte Mütter und deren Kinder, die sich im Alltag miteinander wundern, warum das Leben nicht so funktioniert, wie es realitätsferne wissenschaftliche Institute gerne hätten.

http://www.erotische-geschichten.com - Frauen Geschichten
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Frauen - Traumfrauen - Flirten - Singles [Aug. 18th, 2006|03:04 pm]
München (ots) - Match.com Umfrage ergibt: Männer suchen Traumfrau im Urlaub/ Frauen flirten im Urlaub pragmatischer/ Im Ranking der besten Flirturlaubsziele liegt Südeuropa vorn

In der Ferne liegt das Gute manchmal näher! 75 Prozent der Single-Männer und 57 Prozent der Frauen glauben daran, im Urlaub ihren Traumpartner finden zu können. Das ergab eine Umfrage von Match.com, der europa- und weltweit größten Online-Dating Plattform, unter 480 Mitgliedern. Frauen sehen den Urlaubsflirt insgesamt wesentlich pragmatischer. Geflirtet wird zwar gerne, aber bei 81 Prozent endete die Romanze bisher mit der Abreise. 56 Prozent der Männer hingegen haben bereits erlebt, dass die Urlaubsromanze eine Fortsetzung im Alltag fand.

Männer flirten im Urlaub aktiver als zuhause: 66 Prozent gaben an, auf Reisen gerne die Initiative zu ergreifen - in heimatlichen Gefilden sind es nur 53 Prozent. Frauen hingegen verändern ihr Flirtverhalten im Urlaub kaum. Und wie weit gehen Singles beim Urlaubsflirt? 59 Prozent der Männer setzen sich hier keine Grenzen, die weiblichen Befragten zeigen sich bei dieser Frage etwas zurückhaltender: Für 48 Prozent der Frauen ist ein intensiver Flirt mit Küssen in Ordnung - mehr jedoch nicht. So hatten auch 64 Prozent der Frauen im Urlaub noch nie intime Beziehungen, bei den Männern waren es lediglich 31 Prozent.

"Gerade im Urlaub sind die Menschen offener und ausgelassener", so Match.com Flirtcoach Stephan Landsiedel. "Egal, ob in der Eisdiele, beim Sightseeing oder am Strand. Es gibt unzählige Möglichkeiten, kräftig zu flirten!" Singles aus Deutschland fahren dafür gerne nach Südeuropa: 45 Prozent der weiblichen Befragten flirten am liebsten in Italien. Auf dem zweiten Platz folgt Spanien mit 26 Prozent, Platz drei belegt Frankreich. Männer zieht es auch nach Osteuropa: Tschechien, Ungarn & Co belegen bei den männlichen Singles einen überraschenden zweiten Platz hinter Spanien mit 25 Prozent. Erst auf dem dritten Platz bei Singles, Frauen und Männern liegt Italien mit 18 Prozent.

Wer noch eine passende Begleitung für die nächste Reise sucht, klickt Match.com an. "Ob für Städtereisen oder Strandurlaub - bei Match.com können alle Singles den Partner finden, der perfekt zu ihnen passt", so Birgitta Schall, Communications Managerin von Match.com. "So wird aus einem Kurztrip vielleicht eine lebenslange Reise auf Wolke Sieben."

Auf Anfrage senden wir Ihnen die kompletten Umfrageergebnisse sowie Bildmaterial zu. Zusätzlich stellen wir Ihnen gerne Flirttipps zum Sommer vom Match.com Flirtcoach Stephan Landsiedel zur Verfügung.
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Vom Fräulein zur Frau [Jul. 28th, 2006|04:26 pm]
Fräulein war bis in die 1980er Jahre die förmliche Anrede für unverheiratete Frauen (gleich welchen Alters), das in der Schriftform (Briefanrede) verbindlich und zumindest in den 1950er und 1960er Jahren auch im mündlichen Gebrauch noch üblich war. Vergleichbare Ausdrücke finden sich auch in anderen europäischen Sprachen (z.B. "Miss" im Englischen, "(Ma)Demoiselle" im Französischen, "señorita" im Spanischen, "Signorina" im Italienischen, "Fröken" im Schwedischen, "Maighdeann-uasal" im Schottischen Gälischen, und "Iníon" oder "Ógbhean-uasal" im Irischen Gälischen..).



Ursprünglich war die Anrede "Fräulein" auf Standespersonen beschränkt. "Frau" bzw. mhd. "frouwe" war keine Geschlechtsbezeichnung (dafür hatte man "Weib" bzw. mhd. "wip"), sondern die Bezeichnung einer Fürstin; so wie auch "Herr" keine Anrede für jedermann, sondern für den Lehnsherren war. Entsprechend bezeichneten das "Fräulein" die Fürstentochter und der "Junker" – der 'junge Herr' – den Fürstensohn, während die "Jungfer" bzw. der "Jungmann" junge Frauen und Männer unabhängig von ihrem sozialen Stand bezeichneten. Diese ursprüngliche Bedeutung von "Fräulein" taucht noch z.B. in Goethes Faust auf, wenn Faust Gretchen mit den Worten anspricht:



Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,

Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?



Da Gretchen eine Person niederen Stands ist, ist das als eine bewusst galante Anrede zu verstehen, mit der Faust Gretchen nach allen Regeln der (höfischen) Kunst 'anflirten' will. Sie entgegnet so sachlich korrekt wie ungalant:


Bin weder Fräulein, weder schön,

Kann ungeleitet nach Hause gehn. (vv.2605ff.)



Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert etablierte sich die "Fräulein"-Anrede vor allem für berufstätige Frauen (z.B. Angestellte in Warenhäusern, Kellnerinnen und Lehrerinnen), da weibliche Berufstätigkeit damals noch strikt auf die Zeit vor der Ehe beschränkt war. Man denke z.B. an das berühmte "Fräulein Rottenmeier" aus Johanna Spyris Heidi. Nach 1945 wurde das "doitsche Froilain" von den in Deutschland stationierten amerikanischen GIs entdeckt und das "Fräulein" ging als Fremdwort ins Englische ein. Seitdem existiert auch die sprichwörtliche Redensart vom "Deutschen Fräuleinwunder".



Heutzutage ist die Anrede "Fräulein" für junge Frauen in Deutschland und Österreich nicht mehr im Gebrauch. Die Frauenbewegung der 1970er Jahre kritisierte den Diminutiv "Fräulein" wegen der gesellschaftlichen Werte und Vorstellungen, die darin zum Tragen kommen: So als ob eine weibliche Person erst dann als erwachsene Frau gelten könne, wenn sie heiratet, während ein Mann immer schon ein vollwertiger "Mann" ist. Denn der "Junker" hatte keine vergleichbare Wortgeschichte bis ins bürgerliche Zeitalter hinein und der "Jungmann" hat sich nur als Schimpfwort für den Hagestolz erhalten, nicht als formelle Kategorie. Ein neues männliches Pendant zu "Fräulein" wie etwa "Männlein" zu bilden, würde wohl niemandem in den Sinn kommen. In den 1980er Jahren wurde das "Fräulein" von Amts wegen abgeschafft. Überlebt hat das Wort "Fräulein" als Anrede für eine weibliche Bedienung in einem Café oder Restaurant, aber auch diese Verwendung stirbt – wie das männliche Pendant "Herr Ober!" – in Deutschland langsam aus. An deren Stelle bürgert sich mehr und mehr ein informelles "Hallo!" oder "Entschuldigung!" ein.



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Eine Frau (von althochdeutsch frouwa: hohe Frau, Herrin) ist ein weiblicher, erwachsener Mensch. Das geschlechtliche Gegenstück ist der Mann. Der Begriff wird verwendet, um das Geschlecht, die soziale Rolle oder beides zu unterscheiden. Weil sich der Begriff Frau früher nur auf gesellschaftlich höherstehende erwachsene und verheiratete Menschen weiblichen Geschlechts bezog, wurde der Begriff Weib in der breiten Bevölkerung verwendet. Letzterer ist heute eher negativ besetzt und hat dem Begriff Frau für alle erwachsenen weiblichen Menschen Platz gemacht. Martin Luther hatte in seiner Bibelübersetzung in der Schöpfungsgeschichte statt „Frau“ noch das Wort „Männin“ gewählt.



Weibliche Kinder und Jugendliche werden als Mädchen bezeichnet (früher auch Fräulein).



Das Symbol für eine Frau ist ? – das Venussymbol, die Farbe rot. Weibliche Säuglinge werden in westlichen Kulturen oft mit der Farbe rosa, im Gegensatz zu blau für männliche Säuglinge, in Verbindung gebracht.



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